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Die Schlacht von Largs (1263)

Die westlichen Inseln von Schottland, wurden der norwegischen Krone im Jahre 1098 in einem Vertrag zwischen Edgar dem König der Schotten und Magnus Barfuß König von Norwegen, zugesprochen. Mitte des 12 Jahrhunderts ließ das norwegische Interesse aber an den schottischen Besitzungen nach und somit erhielt Somerled, der von den Königen von Dalriada abstammte, das Land 1156 als "Unterkönig" und Schwiegersohn von König Olaf von Man. Im Jahre 1263 machte Alexander III dem norwegischen König Haakon IV das Angebot Kintyre und die Inseln abzukaufen.


KÖNIG ALEXANDER III. IN DER SCHLACHT VON LARGS 1263

Doch Haakon lehnte das Angebot ab und anstatt mit den Schotten zu verhandeln setzte er seine Kriegsflotte in Bewegung um Alexander anzugreifen. Die Norweger segelten Richtung Hebriden um dort in ihrem Flottenverband noch mehr Männer und Schiffe aufzunehmen. Aber König Haakons Chancen standen schlecht, den die Bewohner der Hebriden waren eher der schottischen Seite zugeneigt. Ewan MacDougall wachte zu dieser Zeit über die Inseln, doch weigerte er sich Haakon zu unterstützen und ihm seinen Besitz zurück zu geben. Haakons Streitmacht aber war einfach zu stark für MacDougall, so das dieser Kapitulieren mußte und der norwegische König die Hoheit über die Inseln zurück erhielt. Teil seiner Flotte sandte König Haakon nach Bute und ließ fünfzig Galeeren über das Land bei Tarbet schleppen, um Loch Lomond zu erreichen. Haakons Hauptflotte umsegelte Ayr, wo sich der schottische König Alexander aufhielt. Dann nahmen die norwegischen Schiffe Kurs auf Largs und ging dort vor Anker. Am 30 September 1263 kam ein Sturm auf, trotzdem wurde eine Seeschlacht in Gang gesetzt die vier Tage andauern sollte. Hier schwand nun König Haakons Glück denn das Unwetter brachte seine Schiffe zum kentern. Alexander hingegen nutzte diese Situation und entschied den Ausgang der Schlacht für sich und sein schottisches Heer. Der übrig gebliebenen Teil der nordischen Flotte wurde unterdessen von Ewan MacDougall attackiert.. Als der Sturm am 5. Oktober nachgelassen hatte zog sich der schwer angeschlagene Haakon zurück und hinterließ die Inseln Führerlos. Gegen Ende des Jahres 1263 starb König Haakon auf den Orkneys. Magnus, Haakons Sohn und Nachfolger, gab mit der Unterzeichnung des Vertrages von Perth, im Jahr 1266 sein Einverständnis, das die Hebriden und die Insel Man von nun an den Schotten gehören.

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