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W illiam Lamberton
Bischof von St. Andrews (1297 -1328)

Der Name Lamberton stammte von der Baronie Lamberton in Berwickshire und erscheint zum ersten mal 1136 in einem Schutzbrief für Fischereirechte. In diesem Rechtsbrief, welcher sich auf das Angeln von Fischen im Tweed bezieht, wird ein William de Lamberton als Zeuge benannt. Die Lambertons zählten im 11. und 12. Jahrhundert zu den bedeutensten Personen von Berwickshire.
Um 1206 taucht der Name auch in Lanark, Edinburgh, Fife, Forfar und Stirling auf, wo die Familie Lamberton Ländereien besitzt.


ST.ANDREWS CASTLE
Sitz der Bischöfe von St.Andrews im 13. Jhr

William Lamberton, Bischof von St. Andrews, gehört aber zweifellos zu den berühmtesten seiner Art. Er demonstrierte seinen schottischen Patriotismus, lange bevor Robert the Bruce in einem Brief an William Wallace dazu drängte Schottland mit aller Kraft zu unterstützen. William Lamberton arbeitete mit John de Soules zusammen, welcher in den ersten Jahren des 14. Jahrhundert das Amt des “Guardian of Scotland“, inne hatte. Der Bischof ging auch einen geheimen Pakt mit Robert the Bruce am 11. Juni 1304 ein und besiegelte damit eine beidseitige Freundschaft gegen den Feind England. Während des Geheimpakts beratschlagten sich beide Männer bevor sie handelten. So muß Lamberton auch von Bruces Absicht, Comyn in Dumfries zu treffen, gewußt haben. Zur Zeit von Comyns Ermordung war der Bischof in Berwick und arbeitete für Edward I. von England, jedoch schlich er sich in der Nacht davon um Bruce in Scone zum König zu krönen.

Innerhalb der nächsten drei Monate kapitulierte William Lamberton, doch nicht bevor er seinen Landpächtern in Scotlandwell, in Kinross-Shire die Anordnung gegeben hatte, für Bruce zu kämpfen.
Gemeinsam mit Bischof Wishart und dem Abt von Scone wurde er von den Engländern nach Süden gebracht, wo man ihn in Wessex in einem Verließ in Eisen legte. Bischof Lamberton und die anderen wären getötet worden, wenn sie keine Geistlichen gewesen wären.
Im August 1308 machte Lamberton seinen Frieden mit König Edward, so das man ihn unter der Bedingung in der Diözese von Durham zu bleiben, auf freien Fuß setzte. Das jedoch erlaubte ihm am Südufer des Tweed mit Schottland in Kontakt zu bleiben.
Bischof Lamberton setzte seine diplomatischen Fähigkeiten weit vor und nach der Schlacht von Bannockburn ein, so wie bei der Deklaration von Arbroath, welche im Jahre 1320 Papst Johannes XXII zugesandt wurde. Bischof William Lamberton starb 1328.

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