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S ir Robert Keith
Marshall of Scotland

Erster nachweislicher Vorfahre war der Normanne Hervey, der um 1150 die Ländereien von Keth in Lothian erhielt. Herveys Sohn wurde 1176 zum Großmarschall von Schottland ernannt, der für die Sicherheit des Königs wie auch der schottischen Insignien verantwortlich zeichnete. Dieses Amt blieb bis zum 18. Jahrhundert in der Familie. Als Sir Robert Keith (+1323) das Amt des


HALLFOREST CASTLE
, nahe Kintore, Aberdeenshire, gemalt im frühen 18. Jhr. von James Giles

Marschalls von Schottland inne hatte und beträchtliches Ansehen, Macht und Reichtum besaß, verlieh ihm König Robert I., im Jahre 1326 Ländereien in Hallforest. Hier erbauten die Keiths die Burg Hallforest Castle. Diese Burg dürfte allerdings nicht Robert Keiths Hauptwohnsitz gewesen sein, doch zählte diese Anlage zu den fünfzig Unterkünften die von ihm und seinem Reisehaushalt in Anspruch genommen wurde.
Sir Robert Keith heiratete Barbara, die Tochter des Chief of Douglas. Während der Eroberung von Galloway, durch englische Truppen, wird Keith im Westen gefangen genommen.
In der Zeit von John Balliol verteidigt er Schottland standhaft gegen die Engländer, und unterstützte Robert the Bruce bei seinen Schlachten. Als Kavallerie Hauptmann ist er siegreich in der Schlacht von Inverury, und kommandiert 500 Reiter während der Schlacht von Bannockburn. Mit einer Attacke auf die englischen Bogenschützen entschärfte Keith die Gefahr, welche die schottische Armee, in Bannockburn ausgesetzt war (wie es auch schon 1298 in Falkirk der Fall war).


WAPPEN DES SIR EDWARD KEITH OF SYNTON

Im Jahre 1324 wird das Amt des Marschalls von Schottland erblich in Anerkennung von Sir Robert Keith, der dem König in der Schlacht von Bannockburn als Kommandant beistand.


SIR WILLIAM KEITH,
bringt König Roberts Herz zurück nach Schottland in die Melrose Abbey

Für seine tapferen und treuen Dienste erhielt Sir Robert große Stücke Land, die ehemals seinem Cousin, dem Earl of Buchan, gehörten. Dieser stand auf Seiten der Engländer und mußte einen Großteil des Royal Forest of Kintore an Robert abtreten. Sir Robert Keith fiel am 1332 in der Schlacht von Duplin. Edward Keith of Synton, der jüngere Bruder von Robert ist im Jahre 1320 einer von vielen Unterzeichnern der schottischen Unabhängigkeitserklärung, der Declaration of Arbroath. Sir Robert's Enkel William war der jenige, welcher das Herz des schottischen Königs begleitete und es nach Melrose Abbey brachte, nachdem James Douglas der Hüter des Herzens in Spanien 1330 bei einer Schlacht gefallen war.
Sir William "der Marschall" fügte dem Familienbesitz, durch die Heirat mit der Tochter des High Chamberlain, Sir Alexander Fraser, die Ländereien Buchan, Kincardine und Lothian zu. Sir William's Bruder vergrößerte die Besitztümer abermals durch die Hochzeit mit der Erbin der Ländereien von Inverugie. Hier auf den Inverugie Ländereien befand sich auch später die Hauptburg der Chief's des Hauses Keith.


HALLFOREST CASTLE
, nur ein Turm der damaligen Burg ist heute noch vorhanden


Das Keith Wappen

Nach einer freien Überlieferung soll im Jahre 1010, König Malcolm II. seine Finger in das Blut des getöteten Dänenkriegers Camus getaucht haben, um anschließend Robert, dem Anführer der Catti (Keith) Truppen, drei senkrechte Streifen auf den Schild zu malen. Diese Streifen waren von nun an, zusammen mit dem Moto "Veritas Vincit" die Erkennungszeichen von Roberts Nachkommen, dem Clan der Keith.
In den Eintragungen einiger Herolde jedoch gibt es unterschiedliche Beschreibungen des Keith Wappens.
Einige beschreiben das Wappen als silbernen Schild mit drei senkrecht verlaufenden roten Streifen auf einem goldenen Balken im oberen Drittel. Andere Herolde wiederum beschreiben es als silbernen Schild mit sechs Pfählen, drei goldenen und drei roten.


DAS KEITH WAPPEN und seine zwei Versionen

Solch eine Beschreibung stimmt überein mit der ältesten, gefundenen Illustration des Keith Wappens. Diese Illustration stammte von Gelré, Herald d´Arms aus dem Belgien des 14. Jahrhunderts.


DER FAMILIE KEITH,
verzeichnet von Gelré Herald d´Àrms
(Belgien,14. Jhr.)

Vom einiger Zeit wurde vom Lyon Court allerdings das Wappen mit vier Pfählen als offizielle Version, zugelassen. Der Herold Lindsey, verzeichnete in den Jahren zuvor das Keith Wappen of Ravelston mit diesen Worten: "argent, on a chief gules, charged with three pallets or."
Diese frühere Version (die eigentliche korrekte Beschreibung des Wappen) kann man im Wappen von Keith-Marischal und den Earls of Kintore, sowie den Wappen der verbündeten Familien (siehe Keith Wappen) sehen. All das wirft die Frage auf ob König Malcolm mit drei oder vier blutigen Fingern die Streifen auf den Schild gemalt hat.
Die Geschichte allerdings spricht nur von drei. Der vierte Streifen auf dem Keith Wappen, wird wohl ehr angedichtet sein.

 


Der Stammbaum des Sir Robert Keith, Marshall of Scotland

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