|
Sir
Christopher Seton, war der Sohn eines Ritters aus Yorkshire
und Schwager von Robert the Bruce (durch heirat mit Christina
Bruce).
Während des Mordes an John „the Red“ Comyn,
in der Kirche zu Greyfriars in Dumfries, war auch Christopher
Seton anwesend. Er tötete Comyns Onkel Edmund (oder Robert),
als dieser Robert Bruce attackierte.
SIR
CHRISTOPHER SETONS
Gedenkstein vor der St.Marys Church in Dumfries |
Einige
Wochen später wurde Christopher Seton zusammen mit seinen
Brüdern John und Humphrey von Comyns Anhängern in
Loch Doon Castle gestellt. Die drei wurden nach Dumfries gebracht
und dort auf einem kleinen Hügel, wo heute noch die St.
Marys Kirche steht, gestreckt, gehängt und gevierteilt.
Sir Christophers Ländereien in Annandale fielen nach
seinem Tod an Robert Felton.
Alexander, Sohn des hingerichteten Christopher Seton stand
in englischen Diensten, desertierte aber angewidert von der
mangelhaften Führung und der geringen Moral in der englischen
Armee, am Vorabend der Schlacht von Bannockburn.
Schon
1306 bestand ein gegenseitiges Abkommen zwischen Sir Alexander
Seton of Seton und den schottischen Rittern Sir Gilbert Hay
of Erroll und Sir Niel Campbell of Lochaw. In der Abbey von
Lindores schloss en die drei Ritter den geheimen Pakt König
Robert und dessen Krone bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen.
Am 9. September 1308 verpflichteten sich Seton, Hay und Campbell
dann öffentlich am Hochaltar der Cambuskenneth Abbey
nahe Stirling: „Die Freiheit ihres Landes und die Rechte
von Robert Bruce ihres Königs gegen alle Sterblichen,
Franzosen, Engländer und Schotten zu verteidigen bis
zur letzten Periode ihres Lebens“ ( Collins's Peerage,
VII., 419). Sir Alexander Seton trug zum glorreichen Sieg
von Bannockburn am 24. Juni 1314 bei. Nach einer Zeugenaussage
von Sir Thomas Gray, welcher Gefangener im schottischen Lager
war, wird erzählt das Sir Alexander Seton am Abend vor
der Schlacht zum Zelt der schottischen Königs ritt, um
ihm wichtige Informationen mitzuteilen. Er riet dem König
am nächsten morgen anzugreifen und die Engländer
heftig zu attackieren.
SEATON,
Earl of Winton |
Seine
Informationen überzeugten die Schotten davon gegen den
unorganisierten Feind zu kämpfen. Setons unschätzbarer
Beitrag während der Schlacht von Bannockburn brachte
ihm bei König Robert große Anerkennung und wird
wie schon sein Vater von König Robert Bruce zum Ritter
geschlagen. Alexander war bereits ein bedeutender Mann mit
Landbesitz in Seton, in East Lothian. Doch nun war er Steward
des königlichen Haushalts geworden und man gab ihm Ländereien
in Tranent, Myles, Elphinstone und Falside, in East Lothian
wie auch in Haddington. Um etwa 1318 erhielt er weitere Ländereien,
dies mal die Baronie Barnes in East Lothian, für seinen
besonderen Dienst in Irland, wo er Edward Bruce dem Bruder
von König Robert zur Seite stand.
Zu Weihnachten des Jahres 1319 gehörte Sir Alexander
zu den Mitgliedern des schottischen Verhandlungskomitees,
das in Newcastle einen zwei jährigen Waffen-stillstand
mit England aushandelte.
Im Jahre 1320 ist Sir Alexander einer der unterzeichnenden
Lords der Deklaration von Arbroath.
Im Jahre 1347 stirbt Sir Alexander Seton of Seton.
|